Stöber Ingenieurbüro

Die Welt der Tellerfeder

SCHNORR Werksvertretung und Auslieferungslager
für Nordbayern, Sachsen und Thüringen

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Dipl. Ing. Volker Stöber
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Tellerfedern nach DIN 2093 u. Werksnorm

 


Unter einer Tellerfeder versteht man eine kegelige Ringschale, die in Achsrichtung
belastbar ist und sowohl ruhend als auch schwingend beansprucht werden kann.

Merkmale von Tellerfedern

Tellerfedern haben spezielle Eigenschaften, die sie von anderen Federarten
 unterscheiden:

  • Geradliniger, degressiver oder progressiver Verlauf der Federkennlinie
  • Änderung der Federcharakteristik durch Anzahl bzw. Anordnung der
    Tellerfedern
  • Sehr günstige Raumausnutzung und grosse Federkraft bei geringem  
    Federweg
  • Grosse Eigendämpfung insbesondere bei Mehrfachschichtung
  • Kein Nachsetzen oder Lahmwerden bei zulässiger Beanspruchung
  • Lange Lebensdauer
  • Geringe Lagerhaltung infolge universeller  Verwendungsmöglichkeit
    einzelner Federgrössen

 


      Schlagworte/Tags

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Ausführungen von Tellerfedern


Tabelle der Standard-Tellerfedern

 

Tabelle der Standardfedern mit
Abmessungen und Kräften

 

Checkliste für die Auslegung von Tellerfedern

Checkliste für die Auslegung vonTellerfedern

 

  • Standard: nach DIN 2093 und Schnorr-Werksnorm von 6 - 250 mm Durchmesser
     aus Standardfederstählen
    (überwiegend lagerhaltig und direkt lieferbar)
     
  • Sonderabmessungen von 3 bis über 1.000 mm Durchmesser und Dicken bis
    80 mm
    (werden fast immer auftragsbezogen produziert)
     
  • Tellerfedern mit Korrosionsschutz        - verzinkt, vernickelt, kadmiert,
    Dacromet Geomet usw.
    (Korrosionsschutz fast immer auftragsbezogen produziert)
     
  •  Tellerfedern aus korrosions- und temperaturbeständigen sowie
     antimagnetischen Werkstoffen

    (teilweise vorrätig, jedoch meist auftragsbezogen produziert)
     

 

Produktkatalog und Preisliste können Sie hier anfordern.

 

Die Bedeutung von Federn für die Funktionen von Maschinen und Geräten wird oftmals
 unterschätzt. Dabei kann jede Beeinträchtigung des Verhaltens dieser Bauelemente zu
 Funktionsstörungen und zum Versagen von gesamten Einrichtungen führen.

Die Einteilung der unterschiedlichen Federarten wird häufig nach Art der Beanspruchung
 vorgenommen. Eine Tellerfeder nimmt als scheibenförmige Biegefeder eine besondere
 Stellung unter den Federn ein. Durch Veränderung von geometrischen Parametern ist
es möglich, die Kennlinie bei einer Einzelfeder von linear bis stark degressiv zu
 beeinflussen.

Ein wesentlicher Pluspunkt der Tellerfeder ist es, dass sie eine hohe Federkraft auf
 kleinem Federweg aufbringen kann. Deshalb wird sie sehr häufig zur Speicherung von
 potenzieller Energie genutzt. Neben diesem quasi statischen Einsatz wird sie aber
auch häufig in dynamischen Anwendungen eingesetzt.

Bei der Anwendung von Tellerfedern unter sinusförmig schwingender Beanspruchung
 stehen Dauer- und Zeitfestigkeitsschaubilder zur Verfügung, um so eine sichere
 Auslegung zu ermöglichen. In der Regel sollte die Dimensionierung so erfolgen, dass
 mehr als 2*106 Lastwechsel erreicht werden. Zudem ist es bei diesem
 Anwendungsgebiet besonders wichtig, die Vorgaben für die Verwendung von
 Führungselementen und die Einstellung der Mindestvorspannkraft einzuhalten.

Weicht die Beanspruchungsart von einer sinusförmigen Schwingung ab, müssen die
 theoretischen Kennwerte mit entsprechenden Sicherheiten belegt werden.
 

Kennlinie von Tellerfedern

 

 

Aufgrund der Geometrie einer Tellerfeder können mehrere gleichartige Elemente
 geschichtet werden. Bei einer wechselsinnigen Anordnung der Tellerfedern addieren
 sich bei gleichbleibender Kraft die Federwege (b). Bei gleichsinniger Anordnung
 addieren sich die Federkräfte bei gleichbleibendem Federweg (c). Durch die Möglichkeit
 des Schichtens besteht die Möglichkeit unterschiedlichste Kennlinien zu realisieren (d).

Werden Tellerfedern unterschiedlicher Dicke in geeigneter Weise angeordnet, können
 sogar progressive Kennlinien realisiert werden. Hierzu werden entweder mehrere
 Tellerfedern unterschiedlicher Materialstärke oder gleiche Tellerfedern mit verschieden
 starken Zwischenringen oder unterschiedlichen Schichtungsarten verwendet.
 

Kennlinien von Tellerfedersäulen und -paketen

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